In Sachsen liegt der Kaufpreisfaktor bei 32,4 Jahreskaltmieten — Einschätzung: Kaufen vorteilhaft. Eine Bestandswohnung kostet im Schnitt 2.800 €/m², die Kaltmiete liegt bei 7,20 €/m². Faustregel: unter 25 spricht vieles für den Kauf, über 30 für die Miete.
Rechtsgrundlage: Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete
Mit einem Kaufpreisfaktor von 32,4 gilt in Sachsen aktuell: Kaufen vorteilhaft. Faustregel: Unter 25 ist Kaufen klar besser, über 30 lohnt sich meist Mieten. Wichtig ist die geplante Haltedauer: Je länger, desto eher rechnet sich der Kauf.
Eine Bestandswohnung in Sachsen kostet im Durchschnitt rund 2.800 €/m². Großstädte liegen typisch 30–50 % darüber, ländliche Regionen 20–40 % darunter. Neubauten kosten zusätzlich 15–25 % mehr.
Kaufnebenkosten in Sachsen liegen bei rund 9–13 % vom Kaufpreis (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler). Hinzu kommen monatliche Hausgeld-Beiträge (150–400 €), Instandhaltungsrücklage (1–2 % vom Wert p.a.) und nicht-umlagefähige Verwaltungskosten.
Die Kaufnebenkosten (in Sachsen ca. 12 % vom Kaufpreis) müssen durch den Vermögenszuwachs gegenüber Mieten wieder eingespielt werden. Bei einem Kaufpreisfaktor von 32,4 dauert das typisch 18+ Jahre — abhängig von Wertentwicklung und Eigenkapital-Einsatz.