In München liegt der Kaufpreisfaktor bei 38,8 Jahreskaltmieten — Einschätzung: Mieten vorteilhaft. Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt 10.000 €/m², die Kaltmiete 21,50 €/m². Die Kaufnebenkosten von 9 bis 13 % amortisieren sich hier typisch nach über 18 Jahren.
Rechtsgrundlage: Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete
Mit einem Kaufpreisfaktor von 38,8 gilt: Mieten vorteilhaft. In München ist Mieten rechnerisch attraktiver. Kaufen lohnt sich primär bei langer Haltedauer (20+ Jahre) und erwartetem starkem Wertzuwachs.
Eine Bestandswohnung in München kostet im Durchschnitt rund 10.000 €/m². Premium-Lagen liegen oft 30–50 % darüber, einfache Lagen 20–40 % darunter. Neubauten kosten zusätzlich 15–25 % mehr.
Die Kaufnebenkosten in Bayern liegen bei rund 9–13 % vom Kaufpreis. Bei einem Kaufpreisfaktor von 38,8 dauert es typisch 18+ Jahre, bis der Vermögensvorteil gegenüber Mieten diese Kosten überkompensiert.
Neben Kaufnebenkosten: monatliches Hausgeld (200–500 €), Instandhaltungsrücklage (1–2 % vom Wert p. a.), nicht-umlagefähige Verwaltungskosten und Bewirtschaftungsaufwand. Faustregel: 30–40 % der Kaltmiete einer Vergleichswohnung als Rücklage zusätzlich zur Rate einplanen.