Betriebskosten in Hamburg

Wie hoch sind die Betriebskosten in Hamburg?

In Hamburg liegen die warmen Betriebskosten bei 3,20 €/m² und Monat — davon 1,65 € kalte Nebenkosten und 1,55 € für Heizung und Warmwasser. Vorherrschend ist die Fernwärme (40 %). Umlagefähig sind nur die 17 in § 2 BetrKV abschließend aufgezählten Positionen.

Rechtsgrundlage: § 2 BetrKV, § 556 BGB

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sind die durchschnittlichen Betriebskosten in Hamburg?

In Hamburg liegen die warmen Betriebskosten bei rund 3 €/m²/Monat. Davon entfallen 2 € auf Heizung und Warmwasser, 2 € auf kalte Nebenkosten wie Wasser, Müll, Grundsteuer und Versicherung. Werte stammen aus dem Betriebskostenspiegel des DMB.

Welche Heizungsart dominiert in Hamburg?

In Hamburg ist die Fernwärme (40 %) die häufigste Heizungsart. Die Wahl der Heizungsart beeinflusst die warmen Betriebskosten erheblich — Wärmepumpen und Pelletheizungen sind häufig günstiger als Gas und Öl, abhängig vom Energiepreisniveau.

Welche Betriebskosten sind in Hamburg umlagefähig?

Die umlagefähigen Betriebskosten sind in § 2 BetrKV abschließend aufgezählt (gilt bundeseinheitlich, auch in Hamburg): 17 Positionen wie Grundsteuer, Wasser, Heizung, Müll, Versicherungen, Hauswart. NICHT umlagefähig sind Verwaltungs- und Instandhaltungskosten.

Bis wann muss die Betriebskostenabrechnung in Hamburg beim Mieter sein?

Spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums (§ 556 Abs. 3 BGB) — gilt bundesweit, auch in Hamburg. Geht sie später ein, verfällt der Nachforderungsanspruch. Guthaben muss der Vermieter jedoch in jedem Fall auszahlen.

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