In Leipzig gilt die abgesenkte Kappungsgrenze von 15 % in drei Jahren (§ 558 BGB), weil die Stadt als angespannter Wohnungsmarkt ausgewiesen ist. Die Erhöhung ist frühestens 15 Monate nach Einzug oder der letzten Anpassung zulässig und darf die ortsübliche Vergleichsmiete nicht überschreiten — maßgeblich ist der qualifizierte Mietspiegel von Leipzig.
Rechtsgrundlage: § 558 BGB
In Leipzig gilt die abgesenkte Kappungsgrenze von 15 % über 3 Jahre nach § 558 BGB — die Stadt ist als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen. Sachsen hat diese Verordnung erlassen und bis 2029 verlängert.
Bundeseinheitlich nach § 558 BGB: Frühestens 15 Monate nach Einzug oder nach der letzten Mieterhöhung. Das Erhöhungsverlangen selbst muss mindestens 12 Monate nach der letzten Anpassung verschickt werden — diese Sperrfrist gilt auch in Leipzig.
Der qualifizierte Mietspiegel von Leipzig ist auf der städtischen Webseite öffentlich einsehbar — er ist rechtsverbindliche Grundlage für jede Mieterhöhung. Bei Mieterhöhungsverlangen muss der Vermieter sich darauf beziehen.
Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB ist bundesweit ein Zustimmungsverlangen, kein einseitiger Schritt. Du hast in Leipzig eine Überlegungsfrist bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang des Schreibens. Stimmst du nicht zu, kann der Vermieter binnen weiterer drei Monate auf Zustimmung klagen.