Kaufnebenkosten in Dresden

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Dresden?

In Dresden betragen die Kaufnebenkosten rund 9,07 % des Kaufpreises: 3,5 % Grunderwerbsteuer (Landesrecht Sachsen), 1,5 % Notar, 0,5 % Grundbuch und 3,57 % Käuferanteil des Maklers. Bei einem typischen Kaufpreis von 310.000 € sind das 28.117 €.

Rechtsgrundlage: GrEStG, GNotKG, § 656c BGB

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Dresden?

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Dresden 3,5 % vom Kaufpreis — geregelt im Landesgesetz von Sachsen. Sie wird vor der Grundbucheintragung fällig.

Wie viel Eigenkapital für die Nebenkosten in Dresden?

Banken erwarten, dass mindestens die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln gezahlt werden — in Dresden bei einem typischen Kaufpreis von 310.000 € rund 28.117 €. Für eine 80-%-Finanzierung sind weitere 20 % Eigenkapital ratsam.

Sind die Nebenkosten in Dresden verhandelbar?

Grunderwerbsteuer (gesetzlich) und Grundbuch (GNotKG) sind fix. Notar in engen Grenzen über Geschäftswert. Makler ist marktüblich verhandelbar — bei großen Objekten in Dresden oft Spielraum von 0,5–1 Prozentpunkten.

Sind die Nebenkosten steuerlich absetzbar?

Bei Eigennutzung nicht. Bei Vermietung gehören Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer und Makler zu den Anschaffungsnebenkosten — werden über die AfA des Gebäudes (50 Jahre ab 2023) abgeschrieben.

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