Kaufnebenkosten in Köln

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Köln?

In Köln betragen die Kaufnebenkosten rund 12,07 % des Kaufpreises: 6,5 % Grunderwerbsteuer (Landesrecht Nordrhein-Westfalen), 1,5 % Notar, 0,5 % Grundbuch und 3,57 % Käuferanteil des Maklers. Bei einem typischen Kaufpreis von 420.000 € sind das 50.694 €.

Rechtsgrundlage: GrEStG, GNotKG, § 656c BGB

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Köln?

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Köln 6,5 % vom Kaufpreis — geregelt im Landesgesetz von Nordrhein-Westfalen. Sie wird vor der Grundbucheintragung fällig.

Wie viel Eigenkapital für die Nebenkosten in Köln?

Banken erwarten, dass mindestens die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln gezahlt werden — in Köln bei einem typischen Kaufpreis von 420.000 € rund 50.694 €. Für eine 80-%-Finanzierung sind weitere 20 % Eigenkapital ratsam.

Sind die Nebenkosten in Köln verhandelbar?

Grunderwerbsteuer (gesetzlich) und Grundbuch (GNotKG) sind fix. Notar in engen Grenzen über Geschäftswert. Makler ist marktüblich verhandelbar — bei großen Objekten in Köln oft Spielraum von 0,5–1 Prozentpunkten.

Sind die Nebenkosten steuerlich absetzbar?

Bei Eigennutzung nicht. Bei Vermietung gehören Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer und Makler zu den Anschaffungsnebenkosten — werden über die AfA des Gebäudes (50 Jahre ab 2023) abgeschrieben.

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