Kaufnebenkosten in Frankfurt am Main

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main betragen die Kaufnebenkosten rund 11,57 % des Kaufpreises: 6,0 % Grunderwerbsteuer (Landesrecht Hessen), 1,5 % Notar, 0,5 % Grundbuch und 3,57 % Käuferanteil des Maklers. Bei einem typischen Kaufpreis von 560.000 € sind das 64.792 €.

Rechtsgrundlage: GrEStG, GNotKG, § 656c BGB

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Frankfurt am Main?

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Frankfurt am Main 6,0 % vom Kaufpreis — geregelt im Landesgesetz von Hessen. Sie wird vor der Grundbucheintragung fällig.

Wie viel Eigenkapital für die Nebenkosten in Frankfurt am Main?

Banken erwarten, dass mindestens die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln gezahlt werden — in Frankfurt am Main bei einem typischen Kaufpreis von 560.000 € rund 64.792 €. Für eine 80-%-Finanzierung sind weitere 20 % Eigenkapital ratsam.

Sind die Nebenkosten in Frankfurt am Main verhandelbar?

Grunderwerbsteuer (gesetzlich) und Grundbuch (GNotKG) sind fix. Notar in engen Grenzen über Geschäftswert. Makler ist marktüblich verhandelbar — bei großen Objekten in Frankfurt am Main oft Spielraum von 0,5–1 Prozentpunkten.

Sind die Nebenkosten steuerlich absetzbar?

Bei Eigennutzung nicht. Bei Vermietung gehören Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer und Makler zu den Anschaffungsnebenkosten — werden über die AfA des Gebäudes (50 Jahre ab 2023) abgeschrieben.

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