Mietpreise in Hessen

Wie hoch ist die durchschnittliche Miete in Hessen?

Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in Hessen liegt bei 11 €/m², Tendenz stark steigend. Die Mietpreisbremse ist aktiv (ausgewiesene Gemeinden). Hessen wird stark vom Rhein-Main-Gebiet geprägt. Frankfurt zählt zu den fünf teuersten Städten Deutschlands, das Umland (Offenbach, Bad Homburg, Eschborn) zieht stark nach. Nordhessen mit Kassel ist deutlich günstiger. Mietpreisbremse aktiv in 49 Gemeinden.

Rechtsgrundlage: § 558 BGB, § 556d BGB

Häufig gestellte Fragen

Gilt die Mietpreisbremse in Hessen?

Mietpreisbremse-Status in Hessen: aktiv (ausgewiesene Gemeinden). Bei Neuvermietung darf die Miete dann maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (§ 556d BGB). Ausnahmen gelten für umfassend modernisierte Wohnungen und Neubauten nach 01.10.2014.

Wie hoch ist die durchschnittliche Kaltmiete in Hessen?

Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in Hessen liegt aktuell bei rund 11 €/m². Bestandsmieten sind 20–30 % günstiger. In Frankfurt am Main sind die Mieten mit 17 €/m² am höchsten.

Wie ermittle ich die ortsübliche Vergleichsmiete in Hessen?

Primär über den qualifizierten Mietspiegel deiner Stadt oder Gemeinde — er gilt als rechtsverbindliche Auskunft. Alternativ: einfacher Mietspiegel, Mietdatenbank oder Sachverständigengutachten. Der Vestera-Mietpreisrechner liefert eine fundierte erste Orientierung, ersetzt aber keinen offiziellen Mietspiegel.

Was ist beim Indexmietvertrag in Hessen zu beachten?

Beim Indexmietvertrag (§ 557b BGB) wird die Miete an den Verbraucherpreisindex gekoppelt. Anpassung höchstens einmal jährlich, mindestens 12 Monate Wartezeit zwischen Erhöhungen. Vorteil in Inflationsphasen für Vermieter, Schutz vor Mietspiegel-Sprüngen für Mieter.

Weiter zu