Mietpreise in Schleswig-Holstein

Wie hoch ist die durchschnittliche Miete in Schleswig-Holstein?

Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in Schleswig-Holstein liegt bei 9 €/m², Tendenz steigend. Die Mietpreisbremse ist aktiv (ausgewiesene Gemeinden). Schleswig-Holstein hat ein zweigeteiltes Mietniveau: Kiel und Lübeck liegen über 10 €/m², die Hamburger Randgemeinden (Pinneberg, Norderstedt) ziehen stark an. Sylt und die Nordseeinseln zählen zu den teuersten Mietregionen Deutschlands. Mietpreisbremse aktiv in 12 Gemeinden.

Rechtsgrundlage: § 558 BGB, § 556d BGB

Häufig gestellte Fragen

Gilt die Mietpreisbremse in Schleswig-Holstein?

Mietpreisbremse-Status in Schleswig-Holstein: aktiv (ausgewiesene Gemeinden). Bei Neuvermietung darf die Miete dann maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (§ 556d BGB). Ausnahmen gelten für umfassend modernisierte Wohnungen und Neubauten nach 01.10.2014.

Wie hoch ist die durchschnittliche Kaltmiete in Schleswig-Holstein?

Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in Schleswig-Holstein liegt aktuell bei rund 9 €/m². Bestandsmieten sind 20–30 % günstiger. In Kiel sind die Mieten mit 11 €/m² am höchsten.

Wie ermittle ich die ortsübliche Vergleichsmiete in Schleswig-Holstein?

Primär über den qualifizierten Mietspiegel deiner Stadt oder Gemeinde — er gilt als rechtsverbindliche Auskunft. Alternativ: einfacher Mietspiegel, Mietdatenbank oder Sachverständigengutachten. Der Vestera-Mietpreisrechner liefert eine fundierte erste Orientierung, ersetzt aber keinen offiziellen Mietspiegel.

Was ist beim Indexmietvertrag in Schleswig-Holstein zu beachten?

Beim Indexmietvertrag (§ 557b BGB) wird die Miete an den Verbraucherpreisindex gekoppelt. Anpassung höchstens einmal jährlich, mindestens 12 Monate Wartezeit zwischen Erhöhungen. Vorteil in Inflationsphasen für Vermieter, Schutz vor Mietspiegel-Sprüngen für Mieter.

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