Mietpreise in Berlin

Wie hoch ist die durchschnittliche Miete in Berlin?

Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in Berlin liegt bei 15 €/m². Am teuersten ist Mitte mit 19 €/m². Berlin hat den dynamischsten Mietmarkt Deutschlands. Trotz aktiver Mietpreisbremse (gilt landesweit) sind die Angebotsmieten seit 2015 um über 60 % gestiegen. Der qualifizierte Berliner Mietspiegel ist die rechtsverbindliche Referenz für die ortsübliche Vergleichsmiete.

Rechtsgrundlage: § 558 BGB, § 556d BGB

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die durchschnittliche Kaltmiete in Berlin?

Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in Berlin liegt aktuell bei rund 15 €/m². Die teuersten Lagen wie Mitte erreichen bis 19 €/m². Bestandsmieten liegen typisch 20–30 % unter Angebotsmieten.

Gilt die Mietpreisbremse in Berlin?

Ja — Berlin ist als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen. Bei Neuvermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (§ 556d BGB). Ausnahmen gelten für umfassend modernisierte Wohnungen und Neubauten nach 01.10.2014.

Wo ist Wohnen in Berlin am günstigsten?

Die günstigsten Stadtteile in Berlin sind Neukölln (15 €/m²) und Marzahn-Hellersdorf (10 €/m²). Hier liegen die Mieten deutlich unter dem städtischen Schnitt — meist in Lagen mit weniger Infrastruktur oder älterer Bausubstanz.

Wie kann ich die ortsübliche Vergleichsmiete für Berlin prüfen?

Der qualifizierte Mietspiegel der Stadt Berlin ist die rechtsverbindliche Referenz (sofern vorhanden). Alternativ: Mietspiegel auf städtischer Webseite, Mietdatenbank, oder mindestens drei vergleichbare Wohnungen. Der Vestera-Mietpreisrechner liefert eine fundierte erste Orientierung, ersetzt aber keinen offiziellen Mietspiegel.

Weiter zu