Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in Frankfurt am Main liegt bei 17 €/m². Am teuersten ist Westend-Süd mit 23 €/m². Frankfurt ist nach München die zweitteuerste Großstadt Deutschlands. Das Westend erreicht über 22 €/m², im Bankenviertel und Sachsenhausen sind 18 €/m² normal. Die Mietpreisbremse gilt für das gesamte Stadtgebiet.
Rechtsgrundlage: § 558 BGB, § 556d BGB
Die durchschnittliche Angebotskaltmiete in Frankfurt am Main liegt aktuell bei rund 17 €/m². Die teuersten Lagen wie Westend-Süd erreichen bis 23 €/m². Bestandsmieten liegen typisch 20–30 % unter Angebotsmieten.
Ja — Frankfurt am Main ist als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen. Bei Neuvermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (§ 556d BGB). Ausnahmen gelten für umfassend modernisierte Wohnungen und Neubauten nach 01.10.2014.
Die günstigsten Stadtteile in Frankfurt am Main sind Bornheim (16 €/m²) und Höchst (13 €/m²). Hier liegen die Mieten deutlich unter dem städtischen Schnitt — meist in Lagen mit weniger Infrastruktur oder älterer Bausubstanz.
Der qualifizierte Mietspiegel der Stadt Frankfurt am Main ist die rechtsverbindliche Referenz (sofern vorhanden). Alternativ: Mietspiegel auf städtischer Webseite, Mietdatenbank, oder mindestens drei vergleichbare Wohnungen. Der Vestera-Mietpreisrechner liefert eine fundierte erste Orientierung, ersetzt aber keinen offiziellen Mietspiegel.