Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Baden-Württemberg liegt bei 3,50 %, der Kaufpreisfaktor bei 28,6 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich niedrig. Baden-Württemberg liegt bei 3,5 % Bruttomietrendite. Stuttgart und Freiburg gehören zu den teuersten Anlagestandorten Deutschlands — Mannheim und Pforzheim bieten mit über 4 % deutlich bessere Renditen bei kalkulierbaren Mietsteigerungen.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Baden-Württemberg ist eine Bruttorendite von 4 % im Bundesvergleich niedrig. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 29 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 29 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Baden-Württemberg typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.
In Baden-Württemberg bieten Mannheim (4 %) und Karlsruhe (4 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.