Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Schleswig-Holstein liegt bei 4,00 %, der Kaufpreisfaktor bei 25,0 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich moderat. Schleswig-Holstein bietet 4,0 % durchschnittliche Bruttomietrendite. Sylt, Föhr und die Hamburger Speckgürtel-Gemeinden sind teure Märkte. Im Landesinneren (Neumünster, Itzehoe) sind 5 % erreichbar.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Schleswig-Holstein ist eine Bruttorendite von 4 % im Bundesvergleich moderat. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 25 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 25 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Schleswig-Holstein typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.
In Schleswig-Holstein bieten Flensburg (5 %) und Kiel (4 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.