Mietrendite in Sachsen-Anhalt

Wie hoch ist die Mietrendite in Sachsen-Anhalt?

Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Sachsen-Anhalt liegt bei 6,50 %, der Kaufpreisfaktor bei 15,4 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich sehr gut. Sachsen-Anhalt bietet mit 6,5 % die höchste Bruttomietrendite Deutschlands. Dessau, Halberstadt und Köthen erreichen teils 7–8 %. Achtung: Bevölkerungsrückgang und Leerstand sind reale Risiken — strenge Mikro-Lage-Analyse Pflicht.

Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Mietrendite von 7 % in Sachsen-Anhalt gut?

Für Sachsen-Anhalt ist eine Bruttorendite von 7 % im Bundesvergleich sehr gut. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.

Was sagt der Kaufpreisfaktor 15 aus?

Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 15 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 15 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.

Welche Kosten muss ich von der Bruttorendite abziehen?

Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Sachsen-Anhalt typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.

Wo sind die Renditen in Sachsen-Anhalt am höchsten?

In Sachsen-Anhalt bieten Dessau-Roßlau (8 %) und Halle (Saale) (7 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.

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