In Nürnberg liegt die Bruttomietrendite bei 2,84 % — bei einem Kaufpreis von 5.400 €/m² und einer Kaltmiete von 12,80 €/m². Der Kaufpreisfaktor beträgt 35,20 Jahreskaltmieten. Für die Nettorendite sind Kaufnebenkosten und nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten abzuziehen, typisch 1 bis 1,5 Prozentpunkte.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Nürnberg ist diese Bruttorendite niedrig. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut. Mittelgroße Städte wie Nürnberg bieten oft attraktive Kombinationen aus Cashflow und Wertstabilität.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 35,20 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 35,20 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
In Nürnberg bietet Gärten hinter der Veste mit 3,38 % die höchste Bruttorendite — wegen niedrigerer Kaufpreise bei stabilen Mieten. Premium-Lagen wie Langwasser (2,04 %) sind Wertentwicklungs-Investments.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Bayern typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.