In Köln liegt die Bruttomietrendite bei 2,76 % — bei einem Kaufpreis von 6.000 €/m² und einer Kaltmiete von 13,80 €/m². Der Kaufpreisfaktor beträgt 36,20 Jahreskaltmieten. Für die Nettorendite sind Kaufnebenkosten und nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten abzuziehen, typisch 1 bis 1,5 Prozentpunkte.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Köln ist diese Bruttorendite niedrig. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut. Großstädte wie Köln haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 36,20 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 36,20 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
In Köln bietet Innenstadt mit 3,30 % die höchste Bruttorendite — wegen niedrigerer Kaufpreise bei stabilen Mieten. Premium-Lagen wie Chorweiler (2,10 %) sind Wertentwicklungs-Investments.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Nordrhein-Westfalen typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.