Mietrendite in Nordrhein-Westfalen

Wie hoch ist die Mietrendite in Nordrhein-Westfalen?

Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Nordrhein-Westfalen liegt bei 4,50 %, der Kaufpreisfaktor bei 22,2 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich gut. NRW ist Deutschlands wichtigster Renditemarkt mit 4,5 % im Durchschnitt. Die Rheinschiene (Köln, Düsseldorf, Bonn) ist teurer, das Ruhrgebiet (Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen) bietet 5–7 % — aber mit erheblichen Standort-Risiken.

Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Mietrendite von 5 % in Nordrhein-Westfalen gut?

Für Nordrhein-Westfalen ist eine Bruttorendite von 5 % im Bundesvergleich gut. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.

Was sagt der Kaufpreisfaktor 22 aus?

Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 22 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 22 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.

Welche Kosten muss ich von der Bruttorendite abziehen?

Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Nordrhein-Westfalen typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.

Wo sind die Renditen in Nordrhein-Westfalen am höchsten?

In Nordrhein-Westfalen bieten Dortmund (6 %) und Essen (5 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.

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