Mietrendite in Stuttgart

Wie hoch ist die Mietrendite in Stuttgart?

In Stuttgart liegt die Bruttomietrendite bei 2,46 % — bei einem Kaufpreis von 7.400 €/m² und einer Kaltmiete von 15,20 €/m². Der Kaufpreisfaktor beträgt 40,60 Jahreskaltmieten. Für die Nettorendite sind Kaufnebenkosten und nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten abzuziehen, typisch 1 bis 1,5 Prozentpunkte.

Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Bruttorendite von 2,46 % in Stuttgart gut?

Für Stuttgart ist diese Bruttorendite niedrig. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut. Mittelgroße Städte wie Stuttgart bieten oft attraktive Kombinationen aus Cashflow und Wertstabilität.

Was sagt der Kaufpreisfaktor 40,60 aus?

Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 40,60 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 40,60 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.

In welchem Stadtteil von Stuttgart ist die Rendite am höchsten?

In Stuttgart bietet Stuttgart-Mitte mit 3,05 % die höchste Bruttorendite — wegen niedrigerer Kaufpreise bei stabilen Mieten. Premium-Lagen wie Stammheim (1,86 %) sind Wertentwicklungs-Investments.

Welche Kosten muss ich von der Bruttorendite abziehen?

Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Baden-Württemberg typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.

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