Mietrendite in Niedersachsen

Wie hoch ist die Mietrendite in Niedersachsen?

Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Niedersachsen liegt bei 4,30 %, der Kaufpreisfaktor bei 23,3 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich moderat. Niedersachsen bietet 4,3 % durchschnittliche Bruttomietrendite. Wolfsburg und Salzgitter mit ihrer VW-Industrie haben überraschend gute Renditen, Hannover und Göttingen sind teurer aber wertstabiler.

Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Mietrendite von 4 % in Niedersachsen gut?

Für Niedersachsen ist eine Bruttorendite von 4 % im Bundesvergleich moderat. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.

Was sagt der Kaufpreisfaktor 23 aus?

Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 23 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 23 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.

Welche Kosten muss ich von der Bruttorendite abziehen?

Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Niedersachsen typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.

Wo sind die Renditen in Niedersachsen am höchsten?

In Niedersachsen bieten Wolfsburg (5 %) und Braunschweig (4 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.

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