Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Rheinland-Pfalz liegt bei 4,20 %, der Kaufpreisfaktor bei 23,8 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich moderat. Rheinland-Pfalz bietet 4,2 % durchschnittliche Bruttomietrendite. Mainz ist wegen Frankfurter Pendlern teurer, Ludwigshafen und Pirmasens haben überdurchschnittliche Renditen bei moderaten Risiken.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Rheinland-Pfalz ist eine Bruttorendite von 4 % im Bundesvergleich moderat. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 24 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 24 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Rheinland-Pfalz typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.
In Rheinland-Pfalz bieten Ludwigshafen (5 %) und Koblenz (5 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.