Mietrendite in Mecklenburg-Vorpommern

Wie hoch ist die Mietrendite in Mecklenburg-Vorpommern?

Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 4,80 %, der Kaufpreisfaktor bei 20,8 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich gut. Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 4,8 % Bruttomietrendite. Neubrandenburg und Stralsund bieten über 6 %, in Tourismus-Orten (Rügen, Usedom) sind die Renditen wegen Ferienpreis-Aufschlägen geringer, aber Cashflow-stabiler.

Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Mietrendite von 5 % in Mecklenburg-Vorpommern gut?

Für Mecklenburg-Vorpommern ist eine Bruttorendite von 5 % im Bundesvergleich gut. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.

Was sagt der Kaufpreisfaktor 21 aus?

Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 21 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 21 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.

Welche Kosten muss ich von der Bruttorendite abziehen?

Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Mecklenburg-Vorpommern typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.

Wo sind die Renditen in Mecklenburg-Vorpommern am höchsten?

In Mecklenburg-Vorpommern bieten Neubrandenburg (7 %) und Schwerin (5 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.

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