Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Brandenburg liegt bei 5,20 %, der Kaufpreisfaktor bei 19,2 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich gut. Brandenburg ist eines der attraktivsten Renditeland Deutschlands: 5,2 % durchschnittlich. Cottbus und Frankfurt (Oder) erreichen über 6 %. Achtung: In strukturschwächeren Regionen sind Leerstandsquoten hoch — Standort-Analyse vor dem Kauf wichtig.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Brandenburg ist eine Bruttorendite von 5 % im Bundesvergleich gut. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 19 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 19 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Brandenburg typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.
In Brandenburg bieten Cottbus (7 %) und Frankfurt (Oder) (6 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.