Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Hamburg liegt bei 3,20 %, der Kaufpreisfaktor bei 31,3 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich niedrig. Hamburg liegt bei 3,2 % Bruttomietrendite — vergleichbar mit Berlin. HafenCity und Eppendorf sind reine Wertentwicklungs-Investments, in Wilhelmsburg und Billstedt sind Cashflow-getriebene Investments möglich.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Hamburg ist eine Bruttorendite von 3 % im Bundesvergleich niedrig. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 31 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 31 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Hamburg typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.
In Hamburg bieten Wilhelmsburg (4 %) und Wandsbek (4 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.