In Düsseldorf liegt die Bruttomietrendite bei 2,40 % — bei einem Kaufpreis von 6.600 €/m² und einer Kaltmiete von 13,20 €/m². Der Kaufpreisfaktor beträgt 41,70 Jahreskaltmieten. Für die Nettorendite sind Kaufnebenkosten und nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten abzuziehen, typisch 1 bis 1,5 Prozentpunkte.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Düsseldorf ist diese Bruttorendite niedrig. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut. Mittelgroße Städte wie Düsseldorf bieten oft attraktive Kombinationen aus Cashflow und Wertstabilität.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 41,70 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 41,70 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
In Düsseldorf bietet Stadtmitte mit 3,13 % die höchste Bruttorendite — wegen niedrigerer Kaufpreise bei stabilen Mieten. Premium-Lagen wie Garath (1,78 %) sind Wertentwicklungs-Investments.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Nordrhein-Westfalen typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.