Mietrendite in Hessen

Wie hoch ist die Mietrendite in Hessen?

Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Hessen liegt bei 3,80 %, der Kaufpreisfaktor bei 26,3 Jahreskaltmieten — im Bundesvergleich moderat. Hessen bietet 3,8 % durchschnittliche Bruttomietrendite. Frankfurt liegt durch hohe Kaufpreise bei 3,2 % — Nordhessen (Kassel, Fulda) ermöglicht über 5 %. Rhein-Main-Speckgürtel ist eine beliebte Mischung aus Wertzuwachs und Cashflow.

Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Mietrendite von 4 % in Hessen gut?

Für Hessen ist eine Bruttorendite von 4 % im Bundesvergleich moderat. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut — kombiniert mit moderaten Standort-Risiken. Premium-Lagen wie München, Hamburg oder Frankfurt haben strukturell niedrigere Renditen bei höherem Wertzuwachs-Potenzial.

Was sagt der Kaufpreisfaktor 26 aus?

Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 26 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 26 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.

Welche Kosten muss ich von der Bruttorendite abziehen?

Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Hessen typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.

Wo sind die Renditen in Hessen am höchsten?

In Hessen bieten Kassel (5 %) und Wiesbaden (4 %) die höchsten Bruttomietrenditen. Wichtig: Hohe Renditen gehen oft mit höheren Standort-Risiken (Leerstand, schwache Demografie) einher — vor Kauf gründliche Mikro-Lage-Analyse.

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