In Frankfurt am Main liegt die Bruttomietrendite bei 2,52 % — bei einem Kaufpreis von 8.000 €/m² und einer Kaltmiete von 16,80 €/m². Der Kaufpreisfaktor beträgt 39,70 Jahreskaltmieten. Für die Nettorendite sind Kaufnebenkosten und nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten abzuziehen, typisch 1 bis 1,5 Prozentpunkte.
Rechtsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis
Für Frankfurt am Main ist diese Bruttorendite niedrig. Generell gelten 4 % als solide, ab 5 % als gut, ab 6 % als sehr gut. Mittelgroße Städte wie Frankfurt am Main bieten oft attraktive Kombinationen aus Cashflow und Wertstabilität.
Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis entspricht. Bei 39,70 amortisiert sich der Kaufpreis allein aus Mieteinnahmen nach 39,70 Jahren (ohne Kosten). Werte unter 20 gelten als günstig, 20–25 marktüblich, über 25 als teuer.
In Frankfurt am Main bietet Westend-Süd mit 3,38 % die höchste Bruttorendite — wegen niedrigerer Kaufpreise bei stabilen Mieten. Premium-Lagen wie Höchst (1,88 %) sind Wertentwicklungs-Investments.
Für die Nettomietrendite müssen Kaufnebenkosten (in Hessen typisch 9–13 % vom Kaufpreis), nicht-umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Mietausfall) und Bankkosten abgezogen werden. Die Nettorendite liegt typisch 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.